Kombucha Rezept


 

Zutaten

2 Liter Wasser
100-120 Gramm Bio Rohrzucker
15 Gramm Tee (schwarz, grün, Rooibos)
2 dl Starterflüssigkeit (10 % vom fertigen Kombucha)
Tee Pilz (Scoby)

 

 

Fermentationsdauer
5-10 Tage (je nach Temperatur und gewünschtem Geschmack)
Optimale Temperatur: 21 – 27 Grad Celsius

 

Rezept:

Bringe 300ml Wasser zum Kochen.

 

Lasse nun die gesamte Menge Tee im heißen Wasser 8-10 Minuten ziehen. Anschließend entferne den losen Tee. Am besten geht das mit einem Teesieb oder einer Teesocke.

 

Gebe jetzt die gesamte Menge Rohrohrzucker in den noch warme Tee und rühre so lange, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.

 

Als nächstes gibst du den süßen Tee und 1 Liter kaltes Wasser in das Fermentationsgefäß. Dabei kühlt der vorher gebraute, süße Tee schnell ab. Dieser Punkt ist besonders wichtig, denn die Kombuchakultur verträgt keine heißen Temperaturen. Das würde sie töten.

 

Nun werden die Starterflüssigkeit (10%) und der Teepilz in den süßen Tee hineingegeben (das nennt man Impfen). Nicht wundern, manchmal sinkt der Pilz auf den Grund, manchmal schwimmt er oben. Beides ist vollkommen richtig und ein Absinken ist kein Grund zur Sorge.

 

Decke die Öffnung des Gärgefäßes mit einem Tuch ab. Das schützt deinen Kombucha vor Essigfliegen.

 

Jetzt stellst du dein Gärgefäß an einen warmen, ruhigen Ort. Wichtig für den Kombucha ist eine Raumtemperatur über 19 °C, ein wenig frische Luft und im besten Fall ein dunkler Ort. Eine zu grelle Beleuchtung, vor allem durch Sonnenlicht, kann der Kultur schaden.

 

Nach 5 Tagen testest du, ob dir der Kombucha schon sauer genug ist. Ist dies der Fall, entfernst du die Haube, entnimmst den Teepilz und legst ihn fürs Erste beiseite, um deinen fertigen Kombucha abzufüllen (siehe Schritt 9). Ist dir dein Kombucha noch nicht sauer genug, lässt du den Kombucha weiter fermentieren. Entweder kannst du den Teepilz nun direkt für den nächsten Ansatz verwenden oder, wenn du bis zum nächsten Ansatz etwas warten möchtest, ihn mit etwas Flüssigkeit in einem luftdichten Gefäß mehrere Wochen im Kühlschrank aufbewahren.

Wenn du eine längere Kombucha Pause brauchst, hast du zwei Möglichkeiten:
Entweder lässt du das Gefäß offen und deckst es (wie während der Fermentation) nur mit einem luftdurchlässigen Tuch oder Papier ab. Oder du stellst alles luftdicht verschlossen in den Kühlschrank oder einen kühlen Keller.

 

Falls du dich für die ganz geschlossene Lagerung entscheidest, sei dir bewusst, dass die Pilze, wenn du sie wieder für die Kombucha-Herstellung nutzen willst, etwas länger brauchen, um aus ihrem “Winterschlaf” aufzuwachen und die Fermentation danach etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen wird.

 

Außerdem sind SCOBYs, die aus einer kühlen Umgebung kommen, etwas anfälliger für Schimmel, Verderbnis oder einen faden Geschmack. Das verbessert sich aber nach der ersten Fermentation. Trotzdem wird die erste Variante empfohlen.

 

 

 

Als letzten Schritt füllst du ca. 80 % deines fertigen Kombuchas in Flaschen und verschließt diese luftdicht. Für mehr Kohlensäure lässt du deine Flaschen ca. 1-3 Tage bei Raumtemperatur stehen (das nennt man Zweitfermentation). Dann stellst du die Flaschen erst mal kalt. Kalt hält sich dein Kombucha sehr lange und schmeckt natürlich noch besser. Ca. 10-20% des Kombuchas verbleiben nun als neue Starterflüssigkeit für den nächsten Ansatz im Glas. Jetzt kannst du wieder bei Schritt 1 beginnen.


TIPP: Je saurer der Kombucha wird, desto weniger Kombucha wird das nächste Mal als Ansatzflüssigkeit gebraucht.

 

 

 

 


Begleitung

Maddy Hoppenbrouwers

Dipl. Pflegefachfrau  Erwachsenenbildnerin

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