Fasten


 

 

Fasten

ist die älteste und natürlichste Gesundheitsvorsorge. Die meisten gesundheitlichen Störungen  benötigen ein saures Milieu um sich im Körper zu entwickeln. Bei einer Fastenkur hat der Körper die Chance, gespeicherte Säuren, Umweltgifte, Krankheitsherde und Fett abzubauen und auszuscheiden.

 

Der Gewinn ist vielfältig
Blutdruck und Blutzucker können sich normalisieren. Der Stoffwechsel wird aktiviert. Gelenke, Bandscheiben, Herz-Kreislauf und die Knochen werden entlastet. Das Immunsystem wird gestärkt. Der Darm wird saniert und die Stimmung aufgehellt.
Das Selbstwertgefühl wird gestärkt und verbessert.Der Alterungsprozess wird auf natürliche Art verzögert.
Was ist wohl sonst noch möglich?

 

Angst vor Hunger
Wer noch nie gefastet hat, hat diese Befürchtungen meistens umsonst.  Beim Fasten hungert man nicht. Fasten heisst  "Leben aus gespeicherten Reserven", "Ernährung von innen".
Sobald keine feste Nahrung mehr zugeführt wird, stellt sich der Stoffwechsel um. Die Darmbewegungen hören auf, die Produktion von Magensäften wird eingestellt. Dadurch schwinden bald auch die Hungergefühle.
Das Energiegewinnungsprogramm "Ernährung von Innen" ist eingeschaltet.

Fasten ist wesentlich einfacher als Diät zu halten. Das wird von Fastenden immer wieder bestätigt.

 

Fasten zum Abnehmen
Oft geht es nicht hauptsächlich ums Abnehmen, sondern um  Gesundheitsvorsorge, eine Entgiftung und den Wunsch, sich neu auszurichten,  zur Ruhe zu kommen. Zeit für sich zu haben. Beim Fasten nimmt man natürlich auch sehr schnell ab, entscheidend  ist jedoch, neues Essverhalten im Alltag zu integrieren. Oft ist die Fastenwoche Auftakt zu einer Ernährungsumstellung. Nach einer Fastenkur ist ein Neubeginn einfacher und die Erfahrung, dass Essenspausen nicht Hunger bedeuten, unterstützt die Motivation.

 

Fasten als Vorbeugung von Krankheiten
Die Fliessigkeit des Blutes wird verbessert und die Organe besser durchblutet, wodurch der ganze Körper mit mehr Sauerstoff versorgt wird.  Blutwerte (Blutfett, Blutzucker und Harnsäure) sind nach dem Fasten deutlich besser.
Der Blutdruck normalisiert sich. Fasten stärkt das Immunsystem, d.h. der Leistungskraft wird gesteigert.

Beim Fasten wird der "Reset"-Knopf gedrückt und dadurch die Selbstheilungskräfte aktiviert.

Wann ist die beste Fastenzeit?
Die Frage nach der rechten Fastenzeit lässt sich nicht pauschal beantworten. So unterschiedlich wie die Motivation, so unterschiedlich können Menschen einen anderen Bezug zu einer bestimmten Jahreszeit haben.


Fastenzeit Frühling
Frühling ist die natürlichste Fastenzeit. Natürlich weil, damals, als die Wintervorräte zur Neige gingen, mussten sich Menschen auf eine längere Zeit ohne ausreichende Nahrung einstellen. Heute ist es eher umgekehrt, Nahrungsmittel stehen uns ständig zur Verfügung. Viele wollen den Winterspeck loswerden und werden im Frühling bewegungsaktiv.

Fastenzeit Sommer
Ideal für Menschen die beim Fasten unter Frösteln leiden. Ein wenig abnehmen für die Badeferien oder Wellness zu Hause mit Zeitgewinn durchs Fasten.

Fastenzeit Herbst
Herbst eignet sich zum Fasten, weil es weder zu kalt noch zu heiß ist. In aller Ruhe sich vorbereiten können auf die dunkle Jahreszeit. Achtsam neue Inspirationen gewinnen.

Fasten in der Adventszeit
Die Adventszeit kennt auch eine Fastentradition. Noch immer ist es sehr schön, in der Adventszeit eine Fastenwoche einzulegen. Zeit für Einkehr und weg vom Weihnachtsrummel. Nach dem Fasten erscheinen die Düfte und Verlockungen umso prächtiger und das Weihnachtsessen wird intensiv und freudvoll wahrgenommen.

Fastenzeit Winter
Winterliches Fasten erfordert viel Bewegung, warme Kleidung und ist für fröstelnde Typen weniger geeignet. Wer zusätzlich Gewicht verlieren will, findet im Winter jedoch seinen Freund.

Im Winter essen wir gleich viel wie sonst im Jahr, bewegen uns aber weniger.
Dies kann sich gesundheitlich auswirken zum Beispiel mit der sogenannten “Frühlingsmüdigkeit”. Wer also gerne Gewicht verlieren will, findet im Winter seinen Freund.

 

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Jeder kann zaubern, jeder kann seine Ziele erreichen,
wenn er denken kann,  wenn er warten kann, wenn er fasten kann.
 

 

                                                                                                                          Hermann Hesse, Siddharta

 

 

 


Kursleitung

Maddy Hoppenbrouwers

Dipl. Pflegefachfrau  Erwachsenebildnerin

Fastenbegleiterin

 

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